© 07.04.2019 Nadine Aßmann

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Drei Schwestern

Schauspiel von Anton Tschechow

Regie Roland May 
Bühne/Kostüme  Fabian Gold 
Dramaturgie Maxi Ratzkowski 

 

Prosorow, Andrej Sergejewitsch Michael Schramm  
Natalia Iwanowna (Natascha), seine Braut, später Frau Julia Hell    
Olga, seine Schwester Else Hennig  
Mascha, seine Schwester Nadine Aßmann  
Irina, seine Schwester Anna Striesow 
Kulygin Fedor Iljitsch, Maschas Mann Daniel Koch 
Werschinin Alexandre Ignatjewitsch, Batteriekommandeur Björn-Ole Blunck  
Tusenbach Nikolaj Lwowitsch, Baron, Obertleutnant Till Alexander Lang 
Soljenyj Wassilij Wassiljewitsch, Stabshauptmann Leonard Lange 
Chebutykin Iwan Romanowitsch, Militärarzt Dieter Maas a. G.
Fedotik Aleksej Petrowitsch, Unterleutnant Marcel Kaiser 
Anfisa, Kinderfrau Ute Menzel 

In einer kleinen Provinzstadt leben die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina. Jede von ihnen ist auf ihre Weise unzufrieden mit ihrer Lebenssituation. Olga ist gestresst durch ihre Arbeit als Lehrerin, Mascha ist unglücklich verheiratet und Irina langweilt sich. Dabei würde Olga lieber als gute Ehefrau zu Hause bleiben und Irina ihrem Leben durch Arbeit einen Sinn verleihen. Gemeinsam versinken sie in der nostalgischen Erinnerung an ihr früheres Leben in Moskau. Ihr Bruder Andrej heiratet derweil Natascha, ein Mädchen aus der Stadt. Die neue Schwägerin hat jedoch, im Gegensatz zu Olga, Mascha und Irina, keine Probleme, sich ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen einzurichten. Stück für Stück vertreibt sie die drei Schwestern aus deren Refugium. Mit seinen Protagonistinnen entwirft Tschechow in dem 1901 uraufgeführten Stück unterschiedliche Lebensentwürfe, die im gegenseitigen Wett- und Widerstreit liegen. Allen gemeinsam ist die Suche nach einem besseren, mit Sinn erfüllten Leben.